Agri-PV: Pro und Contra

Agri-PV
Pro und Kontra

Der Klimawandel und seine Folgen sind bereits jetzt auf der ganzen Welt zu spüren – so auch in der Landwirtschaft. Gerade dem Norden Bayerns fehlen seit Jahren die ausreichenden und so wichtigen Niederschläge – aber auch hier bei uns im Süden hat dieser Sommer gezeigt, wie schnell Bäche, Flüsse und Seen sinkende Pegelstände aufweisen, ja sogar vollständig austrocknen können.

Klimatische Veränderungen und Wetterextreme erschweren vielerorts zunehmend den Anbau von Nahrungsmitteln, während durch das Bevölkerungswachstum die Nachfrage steigt.

Gleichzeitig wächst weltweit der Bedarf an regenerativen Energien, wie z.B. durch Solarstrom – denn nur so können fossile Energieträger mittelfristig abgelöst und der immer schneller fortschreitende Klimawandel und seine verheerenden Folgen eingedämmt werden.

Das Problem: Sowohl für die Landwirtschaft als auch für die Errichtung konventioneller Photovoltaikanlagen werden große Flächen benötigt. Dadurch stehen Landwirtschaft und Solarenergie nicht selten in Konkurrenz zueinander.

Agri-Photovoltaikanlagen sind eine innovative und praxisorientierte Lösung dieses Problems. Sie heben die Flächenkonkurrenz zwischen Nahrungs- und Energieernte auf und ermöglichen sogar eine erhebliche Steigerung der Flächennutzungseffizienz.

So unterschiedlich wie die Bedürfnisse, die Nutzpflanzen an Böden und Mikroklima stellen, sind auch die Anforderungen landwirtschaftlicher Betriebe: So stellt ein Weinberg oder eine Obstanbaufläche andere Bedingungen an die Bewirtschaftung als ein mehrere Hektar großer Kartoffel- oder Weizenacker.

Gemeinsam mit innovativen Vertreter*innen aus der Landwirtschaft, der Forschung und in Zusammenarbeit mit den Kommunen und der Politik, kann auf diesem Sektor aber durchaus viel bewegt, angeschoben und realisiert  werden.

Eines dieser innovativen und schon mehrfach ausgezeichneten Projekte befindet sich bei uns in der Gemeinde Althegnenberg. Es zeigt auf, wie man nachhaltige und klimafreundliche Energiegewinnung in Zukunft gemeinsam mit sicherer und biologischer Lebensmittelversorgung koppeln kann – für eine nachhaltige, klimafreundliche Zukunft sowie eine sichere Lebensmittel- und Stromversorgung.

Gemeinsam mit Martin Stümpfig (MdL), unserem Sprecher für Energie und Klimaschutz im Bayerischen Landtag, laden wir euch herzlich zu einer Besichtigung dieser Anlage ein

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